Klausurtagung der SPD
Fraktion, 20.11.2011
Die halbtägige
Arbeitstagung der SPD-Fraktion am Samstag, 19.11. u.a.
zum Thema der neuen Hauptsatzung der Stadt Warstein
wurde am Rande angereichert durch den Besuch von Raymund
Risse, der ausführlich den Stand der Straßenplanung und
–Sicherungsmaßnahmen einschließlich der Details der
Gutachten darstellte und ebenso ausführlich auf die
denkbare Entwicklung des Rissegeländes einging. Sehr
ausführlich erörterte die SPD ferner die anstehenden
Fragen der Stadtentwicklung, der Verkehrslösungen und
die Steinabbau/Trinkwasser-Situation nach dem
derzeitigen Entwurf des Regionalplanes.
Detailreiche Darstellungen
durch Raymund Risse über die Konstruktion des
Fallbettes, Abstände der Bahn- und Straßentrasse bis hin
zu dreidimensionalen steuerbaren Animationen eventuell
gefährdender Felsformationen gaben einen Eindruck von
den Sicherheitsbemühungen für die B55n-Führung.
Wesentlich dabei ist es, dass bei keiner der jetzt
festgestellten Trassenführungen keinerlei Antasten oder
Verändern der Oberhagenwand erforderlich sein wird, was
von der SPD sehr begrüßt wird. Dies entspricht exakt der
schon im Mai 2007 im Lindenhof durch die SPD
dargestellten Lösung, die B55n-Trasse im Rissegelände so
zu legen, wie es ohne Oberhagenberührung nötig ist: es
würde immer noch genügend Platz für den Einzelhandel
bleiben.
Die SPD-Fraktion machte
auch gegenüber Raymund Risse sehr deutlich, dass eine
Entwicklung des Zentrums Warsteins dringend erforderlich
ist und hierzu, wie auch bereits im Rat beschlossen
wurde, das Rissegelände eine ideale Ergänzung des
Zentrums darstellen kann. Allerdings wäre es
erforderlich, beide Aufgaben, nämlich Marktplatzumgebung
und Rissegelände, in eine Hand zu legen und eine
professionelle Projektentwicklung seitens der Kommune
für den gesamten angesprochenen Bereich vorzunehmen.
Der bisherigen
Hinterzimmertaktik, die von CDU-Fraktionsspitze und
Bürgermeister praktiziert wurde und aus Unsicherheit die
Bevölkerung nicht mitnimmt, erteilte die SPD eine klare
Absage. Raymund Risse wurde
gebeten, nicht
nur die Entwicklung des Rissegeländes, sondern
zusätzlich auch des mehr oder weniger erweiterten
Bergentalkomplexes seinem Projektentwickler anzutragen.
Nur so würde vermieden, dass konkurrierende Interessen
mit gleichen „Fachmärkten“ zu einer nicht tragfähigen
Lösung führen und so würde auch ein Wettbewerb um die
beste Gesamtlösung für die Kernstadt eingeleitet. Wobei
die Schwerpunkte so gesetzt sind, dass der fußläufige
Einkauf mit Einkaufserlebnis im Zentrum um den
Marktplatz und die mehr Kofferraum-orientierten Waren im
Rissegelände eingerichtet werden sollten.
Die Anregung Raymund
Risses, sich zum Zweck dieser Entwicklung nun auch mit
der Bauleitplanung für das Rissegelände zu befassen,
wurde von der SPD-Fraktion mit Zustimmung
entgegengenommen.